Ausgeträumt! Oder ...?

Vom konstruktiv-kreativen Umgang mit Lebenskrisen und Ent-Täuschungen

Man ist „eingerichtet“. Eigentlich könnte alles gut sein, doch fehlt Leben im Leben. (Jugend-)Träume sind zerbrochen oder zerbröselt, Attraktivität und Marktwert scheinbar auf dem absteigenden Ast. Dazu gesellt sich immer häufiger die Sinnfrage.

Man fühlt sich einzementiert, weil man viel zu selten oder gar nicht das machen kann, was man machen möchte, bzw. nicht weiß, was überhaupt noch möglich ist. Und wozu das Ganze überhaupt? So definiert sich Unzufriedenheit bzw. Unglücklichsein. Eigentlich wäre es Zeit, die Dinge des Lebens zu verändern. Eigentlich ...

Praktische Übungen aus den Bereichen Biografiearbeit und Systemisches Coaching helfen, uns darüber klar zu werden, welche Lebensentwürfe und Träume wir auf dem Weg verworfen oder verloren haben – und wieso. Warum erleben wir uns so oft als gescheitert? Sind wir selbst, die Anderen oder einfach nur das Schicksal schuld? Wann wird Ja-sagen zum Versagen, und wie viel Versagen bzw. Ent-Täuschungen brauchen wir zum Ich-Werden? Oder ist die vielbesungene "Midlife-Crisis" sogar wichtig, weil nur aus dem unerträglichen Leiden an der existentiellen Flaute die notwendige Radikalität für Umbruchentscheidungen entsteht?

An diesen beiden Wochenenden wollen wir gemeinsam, ganz konkret, ziel- und lösungsorientiert erkunden, welche Hoffnungen und Ziele noch in unseren Köpfen sind, was das Leben jenseits der Illusionen noch zu bieten hat. Wir halten Rückschau, ziehen Zwischenbilanz und entwickeln individuelle Zukunftsperspektiven privater und beruflicher Natur.

Auf Wunsch können Sie in der Gruppe anonym bleiben bzw. einen fingierten Namen benutzen (bitte bei der Anmeldung angeben).

Das Seminar (2 Praxis-Wochenenden plus ein Nachtreffen-Tag nach ca. 6 Monaten) findet statt in Zusammenarbeit mit Jürgen Biermann, Diplomsoziologe, seit nunmehr 40 Jahren in der Erwachsenenbildung tätig mit den Schwerpunkten: Rhetorik, Kommunikationstheorie, Persönlichkeitsentwicklung. Motto: Bewegung – Begegnung – Entwicklung